Kategorie: Filme und Serien

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  • Meine Kritik zum Stranger Things Finale

    Meine Kritik zum Stranger Things Finale

    Nach 10 Jahren endet die Serie die es sich tief in meinem Herzen gemütlich gemacht habe. Nach all dieser Zeit sehen wir zum letzten Mal unsere Lieblingscharaktere in Action. Jedoch bin ich leider hin und hergerissen, ob ich das ende so schlecht fand, wie die meistern oder ob es gut war.

    Spoiler Warnung:
    Nur lesen wenn ihr schon alle Staffeln gesehen habt!


    Um es kurz zu fassen:

    Die Duffer Brothers wollten kein Risiko eingehen. Sie entschieden sich bewusst für den einfachen und sicheren Weg die Serie zu beenden, ohne eine Wichtige Person sterben zu lassen.

    Positives

    Als ich die fünfte Staffel angeschaut habe, kam sie mir kurzweilig und fast durchgehend spannend war. Außerdem fand ich die Szenen mit Henry’s Erinnerungen und wie Max Holly und den anderen Kindern hilft sehr interessant. Ich fand gut wie jeder sein Ende geschrieben bekommen hat. Sie haben sich schön Zeit genommen damit Dustin den Abschlussplan von Eddie zu Ende führen kann, dass Joyce und Jim heiraten und das Will, Lucas und Max glücklich verweilen.

    Mehr positives kann ich leider nicht schreiben. Es gab viele offene Frage und zudem haben einige Szenen mehr Zeit eingenommen als nötig, worunter das Finale leiden musste.

    Negatives

    Ich fand es zum Beispiel nicht gut, dass es in Staffel 4 in der Letzten Folge so stark geteasered wurde, dass «die Welt untergeht». Meiner Meinung nach ist es gegen Ende ziemlich in den Hintergrund gerückt.

    Der letzte Kampf war zu unspektakulär und kurz. Es ist erstaunlich das anscheinend vergessen wurde, dass der Mind Flayer eigentlich aus den «Partikeln» besteht und nicht die Physische Form im Abyss. Außerdem sollten doch im Abyss unglaublich viele Monster sein. Demogorgons, Demohunde und die Fledermäuse? Der Abyss ist die Geburtsstädte all dieser Monster und kein einziges hat versucht das Zentrum ihrer Existenz zu beschützen? Ein übernatürliches, interdimensionales Wesen kann einfach mit Feuer und Maschinengewehren besiegt werden? Es macht einfach keinen Sinn das aufgrund des «Schwarmbewusstsein» der Mind Flayer stirbt so bald Vecna draufgeht. Der Mind Flayer hat schon vor Vecna existieren können. Er hat Vecna nur gebraucht, um Hawkins mit der anderen Seite zu verbinden.

    Der Mind Flayer hätte wenigstens unserer Gruppe als Partikelwolke in die andere Seite folgen können und dort versuchen die Gruppe aufzuhalten.

    Was mich erst im nachhinein gestört hat, ist das der Stein durch den Henry ursprünglich zu Vecna wurde (oder sich dem Mind Flayer angeschlossen hat) keine Erklärung gegeben hat. Wir wissen nur das er einen Mann mit dem Stein in einem Koffer getötet hat. Und somit in Kontakt kam. Wir haben aber keine Ahnung, woher der Stein kommt, warum der Mann ihn hat, wer der Mann ist, wo sie sind und warum sie in der Mine sind?

    Das Kali zurückgekehrt ist, macht zum einen kein Sinn und zum anderen ist es gleichgültig, ob sie dabei ist. Ich denke sie wurde nochmal dazu genommen wurde damit das alternative Ende irgendwie stattfinden könnte.

    Und damit zum letzten Punkt: Elfie und ihr Schicksal.

    Elfie hat zwei Enden gefunden. Entweder starb sie mit der anderen Seite oder sie entkam mithilfe von Kalis Kräften. (Was ich übrigens eine schlechte Erklärung finde, da sie schon eine Weile zuvor erschossen wurde.)

    Mike erzählt unseren Freunden am Ende seine Theorie, dass sie womöglich in einem fernen Land sei mit drei Wasserfällen, und dort verweilt.

    Ich finde es jedoch blöde, dass sie erstens einen Enttäuschenden Endkampf geliefert haben und zweitens, dass sie sich nicht für ein Ende entscheiden wollten, um keine Fans zu enttäuschen.

    Ich verstehe den Punkt, dass kein Star der Show sterben soll, aber wenn ich ehrlich bin, würde es nur beweisen, wie schwer der letzte Kampf war und wie hart die Aufgabe war, die Welt zu retten.

    Fazit

    Wenn das jemand liest, denkt er vielleicht das ich die Serie nicht mag. Aber ich will eines klarstellen: ich liebe diese Serie.
    Ich wuchs mit den Hauptcharakteren auf.
    Ich sah die Serie zum ersten Mal, als ich etwa 10 war.  
    Heute bin ich fast 17.

    Die Serie bedeutet mir sehr viel und ich verbinde sie stark mit meiner Kindheit. Die Serie brachte mich oft zum Weinen, wenn eine Staffel vorbei war, und ich wusste das ich wieder einige Jahre auf eine Fortsetzung warten kann. Es gab so viele emotionale Momente, die mich zum Weinen brachten und nun ist sie zu Ende.

    Ich finde großartig wie (fast) jeder ein gutes Ende gefunden hat. Mit diesem Gedanken werde ich in Zukunft gut schlafen können. Einige Beziehungen hätten mehr gezeigt werden können (Dustin und Steve!),  bei der Umsetzung vom Plot hätte man viel mehr daraus machen können und ein starkes Ende hinlegen.

    Ich verstehe die Kritik, jedoch verstehe ich auch, warum Stranger Things so erfolgreich ist und es ist und bleibt für mich ein unvergessliches Abenteuer. <3

  • Die parallelen von Anakin Skywalker und Lucifer

    Zwischen Anakin Skywalker und Lucifer gibt es einige interessante Parallelen. Es ist möglich, dass sich George Lucas bei der Erschaffung von Anakin Skywalker stark von Lucifer’s Geschichte inspiriert wurde. In diesem Beitrag decke ich einige Ähnlichkeiten ab.

    Herkunft

    Anakin Skywalker und Lucifer haben ähnliche Vorhersagen. Natürlich ist Lucifer (wahrscheinlich) nicht von midi-chlorianer erschaffen worden, jedoch teilen sich beide eine ähnliche Vorhersage.

    Lucifer: Galt als weisester, schönster und grösster Engel der gesamten Schöpfung.

    Anakin: wurde als «der Auserwählte» prophezeit und sollte Gleichgewicht in die macht bringen.

    Es wird von beiden viel erwartet und beide sollen etwas sehr besonderes sein.

    Hochmut, Ego

    Anakin sowie Lucifer sind hochmütig. Anakin misstraute dem Jedi-Rat und dachte sie halten Ihn auf.

    „I know there are things about the Force that they’re not telling me.“

    „How can you be on the Council and not be a Master? It’s outrageous… it’s unfair!“

    „He’s holding me back!“

    Anakin Skywalker, Episode III und II

    Bei Lucifer ist es ziemlich ähnlich, jedoch denkt er nicht er wird zurückgehalten.

    “I will ascend above the heights of the clouds; I will be like the Most High.”

    Isaiah 14:14 (KJV)

    Verführung durch eine höhere Macht

    Sowohl Anakin als auch Lucifer fallen nicht einfach aus Zufall. Beide werden von etwas verführt, das ihnen ultimative Macht verspricht.

    Bei Anakin ist es Palpatine, der ihn mit der Zeit manipuliert, seine Ängste füttert und ihm einredet, er könne mit der Dunklen Seite „alles retten“.

    Bei Lucifer passiert die Verführung subtiler: nicht durch eine Person, sondern durch den eigenen Hochmut. Er redet sich ein, dass er selbst wie der Höchste sein könne, dass er niemand über sich brauche.

    Die Versuchung kommt mit dem Versprechen auf Macht, die ihnen eigentlich verwehrt bleibt. Und genau dieses Versprechen öffnet die Tür zum Fall.

    Angst vor Verlust

    Beide teilen sich die Angst vor Verlust.

    Anakin fürchtet dich vor dem Tod von seiner Frau Padmé. Er träumt von ihrem Tod bei der Geburt ihrer Kinder.

    «Fear is the path to the dark side. Fear leads to anger; anger leads to hate; hate leads to suffering. I sense much fear in you.»

    Yoda, Episode I

    Palpatine manipuliert ihn und verspricht ihm, dass mit der dunklen Macht in der Lage ist Padmé zu retten. Er wird abhängig von der Idee, alles zu kontrollieren müssen.

    „You fear losing her…“

    Palpatine, Episode III

    Bei Lucifer ist es keine furcht von Verlust einer Person, sondern seines Status und nähe zu Gott. Als er spürte, dass er nicht der höchste ist und dienen muss, entstand eine Angst. Die Angst davor, nicht der grösste zu sein.

    “Better to reign in Hell than serve in Heaven.”

    John Milton, Paradise Lost, Book I

    Transformation

    Die Verwandlung bei beiden ist brutal sichtbar. Anakin verliert auf Mustafar seinen Körper, seine Menschlichkeit und wird zu Darth Vader. Bei Lucifer passiert das Gleiche symbolisch: Der hellste Engel fällt ins Dunkel, sein Licht brennt weg und seine Identität zerbricht. Beide werden zum Gegenteil ihres ursprünglichen Selbst.

    “You were my brother, Anakin. I loved you.”

    Obi-Wan Kenobi, Episode III

    “How art thou fallen from heaven, O Lucifer, son of the morning!”

    Jesaja 14:12 (KJV)

    Folgen des Falls

    Beide wollten am Anfang etwas Gutes. Anakin wollte Padmé retten. Lucifer wollte Anerkennung, Bedeutung, Freiheit.

    Am Ende verursachen sie aber genau das, was sie verhindern wollten: Leid, Chaos und Tod.

    Trotzdem wirken beide tragisch, weil sie in ihren Entscheidungen gefangen sind und es kein zurück gibt.

    “You turned her against me!”

    Anakin Skywalker, Episode III

    “Better to reign in Hell than serve in Heaven.”

    John Milton, Paradise Lost, Book I

    Redemption

    Anakins Geschichte endet mit einem Moment der Klarheit.
    Er erkennt seinen Fehler, rettet seinen Sohn und wird dafür erlöst.

    Bei Lucifer ist es umgekehrt: Sein Fall gilt als endgültig und seine Entscheidungen als unverzeihlich.

    “You were right about me.”

    Darth Vader, Episode VI

    “And the devil shall be tormented day and night forever and ever.”

    Offenbarung 20:10 (KJV)

    Fazit

    Beide haben also eine ähnliche Geschichte, jedoch ein unterschiedliches Ende.

    Ich denke man kann sicher sagen, dass sich George Lucas vom gefallenen Engel inspirieren lassen hat.

    Ich finde es äusserst Interessant, dass biblische Geschichten immer noch einen Einfluss auf aktuelle Medien haben.

    Ich finde die Geschichte vom gefallenen Engel eine sehr tragische Geschichte und es wurde toll in Episode III von Star Wars umgesetzt.