Wie man ein Portfolio programmiert

Ein eigenes Portfolio zu programmieren klingt zuerst nach viel Arbeit, aber eigentlich ist es genau das Gegenteil: du lernst enorm viel dabei und hast am Ende etwas, das wirklich nach dir aussieht. Hier zeige ich, wie ich es gemacht habe und wie du selbst eines bauen kannst.

Warum überhaupt ein eigenes Portfolio?

  • volle Kontrolle über Design und Struktur
  • saubere Performance
  • keine Abhängigkeiten
  • erfahrung im Web Development

    Planung: Was soll überhaupt drauf?

    Bevor du loslegst, ist das Wichtigste: Struktur überlegen.
    Das hier sind typische Bereiche:

    • Startseite mit kurzem Intro zu dir
    • Über mich (halte dich kurz)
    • Projekte mit Bildern und Beschreibungen sind mit das Wichtigste um deine Kenntnisse zu zeigen.
    • Kontakt
    • Optional: Blog, Tech-Stack, Zertifikate

    Design: Simplicity is Key

    Du musst kein Designer sein. Hier ein paar Regeln, die dein Portfolio sofort professioneller machen:

    • Maximal 1-2 Schriften (Google Fonts)
    • Klare Hierarchie von Titel, Untertitel und Text
    • Grosszügige Abstände
    • Klares Farbschema

    Ich habe mein Portfolio bewusst minimal und modern gehalten. Weniger Ablenkung, mehr Fokus auf die Projekte.

    Umsetzung: Technologie auswählen

    Es gibt viele Wege wie du eine Webseite programmieren kannst. Je nach dem, wieviel Erfahrung du schon hast, sind einige besser geeignet:

    • Reines HTML/CSS/JS (Gut für Anfänger, gute Lernkurve)
    • React (Flexibler, leicht zu erweitern, komplexer)
    • Framework wie Next.js

    Ich persönlich habe mein Portfolio mit purem HTML/CSS/JS programmiert, da ich meine Fundamente stark haben wollte.
    Mittlerweile habe ich angefangen Projekte mit React zu entwickeln.

    Natürlich kannst du noch Erweiterungen wie TailwindCSS oder Bootstrap nutzen, die dein Leben einfacher machen.

    Vergiss einfach nicht dein Projekt responsive zu machen 🙂

    Umsetzung: Resourcen

    Um dein Projekt umzusetzen brauchst du einige Tools oder Webseiten, die dir als Anfänger helfen können.

    Wenn ich als kompletter Anfänger eine Webseite erstellen müsste, würde ich folgendes Nutzen:

    • VS Code (Dein Code Editor, gratis)
    • WebStorm (alternative zu VSC)
    • w3schools.com (Um alle nötigen Sprachen zu lernen)
    • Tutorials auf YouTube (falls Lesen zu anstrengend ist)
    • GitHub (gratis Hosten deiner Webseite wenn du mit HTML/CSS/JS programmierst)

    Fazit

    Ein Portfolio zu programmieren ist eines der besten Projekte, um Webentwicklung zu lernen. Du baust etwas Eigenes, lernst Design, Struktur, Code und hast am Ende etwas, das du bei Bewerbungen oder einfach als persönlichen Space nutzen kannst.

    Wenn du dein eigenes Portfolio startest: fang klein an, bau es Schritt für Schritt aus.

    Ich hoffe dieser Blogbeitrag konnte euch etwas weiterhelfen.
    Viel Erfolg!

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